Über uns

Aufbau der Bundesschau > Rheinberg

Wir als Verein beteiligen uns tatkräftig im Kreis- und Landesverband. Schliessen so neue Züchterfreundschaften und tauschen unsere Erfahrungen in der Rassekaninchenzucht aus.


Neben der Jahreshauptversammlung zu Beginn des Jahres und dem jährlichen Sommerfest halten wir noch 4 weitere Versammlungen ab. In den Versammlungen haben die Mitglieder die Möglichkeit Ihre Tiere zur Tierbesprechung mitzubringen.

 

Der Mitgliedsbeitrag beträgt z.Zt. 30 € im Jahr. Aktive Züchter erhalten zur Förderung an den Ausstellungen einen RHD-Impfkostenzuschuß  von jährlich max. 30,00 € (pro Tier im Zuchtbuch 2,50 €, max. 12 Tiere). Jugendliche zahlen keinen Beitrag, erhalten ebenso den Impfkostenzuschuß und erhalten bei Eintritt in unseren Verein ein Rassekaninchen als Zuchttier kostenlos vom Verein. Der Kaufpreis des Tieres wird bei der erstmaligen Teilnahme der Nachzucht an einer Ausstellung ausgezahlt.

 

Bei den überregionalen Landes-, Club- und Bundesschauen organisieren wir den Tiertransport ggflls. auch durch Dritte. Bei der Auswahl der Zuchttiere sind unsere Preisrichter jederzeit behilflich. Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit bei der Selektion der Zucht beratend unseren Mitgliedern zur Seite zu stehen.

 

Was wir von unseren Mitgliedern als Verein erwarten?

Neben dem planmäßigen Züchten von Rassenkaninchen nach dem ZDRK Standard die Zahlung des Beitarges, die Teilnahme an unserem Sommerfest und den Versammlungen. Ebenso das tatkräftige Mitwirken beim Auf- und Abbau unserer Lokal- und Grenzlandschau in der letzten Woche des Oktobers eines jeden Jahres.

v.L.: Ute Feegers, Anne Feegers, Theo Lohmann, Paul Gossens, Carsten Gossens und Kurt Ingenpaß haben  eines gemeinsam: die Freude an ihren Kaninchen. Alle sind als Rassekaninchenzüchter Mitglied im Kaninchenzuchtverein R 273 Kevelaer e.V. Ansprechpartner für Interessierte.

 

 

Aus „Unser Kevelaer“ Ausgabe 08/09.2010 Beilage Rheinische Post

Langohren sind

gelehrige Gesellen

Nicht nur die Kinder haben die Kaninchen

in ihr Herz geschlossen. Auch die Erwachsenen erfreuen sich an den Tieren und deren Zucht.

Hase oder Kaninchen?

Gleich zu Beginn wird mit einem alten Vorurteil aufgeräumt: Kaninchen sind keine Hasen. „Das ist wie Esel und Pferd“, erklärt Kaninchenzüchter Paul Gossens den Unterschied. Der Hase hat schon eine andere Chromosomenzahl als ein Kaninchen und unterscheidet sich auch im Sozialverhal-ten. Während Kaninchen gerne ihresgleichen um sich haben, ist der Hase ein Einzelgänger – die Paarungszeit mal ausgenommen. Kaninchen leben in Höhlen, während der Hase ein Nest baut und sich Schlafmulden anlegt. Nichtsdestotrotz haben findige Züchter ein Hasenkaninchen gezüchtet, das zwar die Farbehat wie sein Vorbild in der Natur,

aber sonst mit dem echten Hasen in der Natur nichts zu tun hat. Einen besonderen Coup präsentiert Carsten Gossens mit dem gezüchteten Schneehasen. Auch dabei handelt es sich um ein Kaninchen. Aber wie der echte Schneehase reagiert auch das Fell des Kaninchens auf den Kältereiz. Die Fellfarbe kann aufgrund von Temperaturreizenvon weiß in nussbraun wechseln. Insgesamt beherbergt Carsten Gossens schätzungsweise 150 Kaninchen. Die Freude an den Langohren begleitet ihn seit seinem 14. Lebensjahr. Der Besuch einer Rassekaninchenschau „erfolgte aus freien Stücken“, nicht initiiert durch die Eltern. Hier entstammt die Liebe zum Hobby nicht aus Familientradition. Stattdessen steckte Carsten Gossens mit seiner Begeisterung für die Kaninchenzucht seinen Vater Paul an. Besonders angetan hatten Carsten Gossens die Deutschen Widder. Sein Vater stimmt zu. Ergänzt aber, dass sein Herz auch weiße Rexe erobert haben.

im Charakter. Während derDeutsche Widder eher ganz relaxt

sei, zeichnete sich die Weißen Rexe durch Gelehrsamkeit aus. „Das sind richtige Intelligenzbolzen“, findet Carsten Gossens. Der Charakter ist es auch, der den einen oder anderen Züchter dann doch dazu verleitet, seinem Kaninchen nicht nur eine Nummer, sondern einen Namen zu geben. „Eine Kaninchendame hat mal einen Namen von mir bekommen, weil sie mich mit ihren Marotten an eine lebende Person erinnert hat“, gibt

Paul Gossens schmunzeln zu.

 

Jeder hat seinen Liebling

Für Anne Feegers ist die Namensgebung dagegen eine Selbstverständlichkeit. Bei ihr war es die Tochter, die sie wieder „aufs Kaninchen“ gebracht hat. Ihre Tochter Ute hatte sich zur Kommunion ein Kaninchen gewünscht. Damit nahm das neue Hobby der Familie erste

Formen an. Als Kind hatte Anne Feegers auch Kaninchen gehabt. Auf der Rasseschau kam sie ins Gespräch. Mittlerweile hat sie für 26 Kleinschecken zu sorgen. Tochter Ute dagegen züchtet Zwergwidder und hat mittlerweile sieben Kaninchen. Jeder Züchter hat seine Vorliebe

und Lieblingsrasse. „Die erste Entscheidung be-im Charakter. Während der

Deutsche Widder eher ganz relaxt sei, zeichneten sich die Weißen

Rexe durch Gelehrsamkeit aus. „Das sind richtige Intelligenzbolzen“,

findet Carsten Gossens. Der Charakter ist es auch, der den einen oder anderen Züchter dann doch dazu verleitet, einem Kaninchen nicht nur eine Nummer, sondern einen Namen zu geben. „Eine Kaninchendame hat mal einen Namen von mir bekommen, weil sie mich mit ihren Marotten an eine lebende Person erinnert hat“, gibt Paul ossens schmunzeln zu.

 

Brücke zwischen Jung und Alt

Neben dem Ausgleich, den die Kaninchenzucht zur Arbeitswelt bietet, sieht Carsten Gossens noch einen weiteren Vorteil. „Die Rassekaninchenzucht vereint die verschiedenen Generationen. Es ist wie eine Brücke,

die von 1 bis 80 Jahren alle umfasst.“ Mit dem Herbst beginnt für die Kaninchenzüchter „die schönste Jahreszeit“ erklärt Carsten Gossens weiter. Dann sind die Jungkaninchen erwachsen geworden und können auf Ausstellungen präsentiert werden. „Das ist dann die Stunde der Wahrheit“, ergänzt sein Vater. Hier kommt es dann tatsächlich vor allem auf den Züchter an. „90 Prozent sind Genetik. Durch Fütterung oder Training kann man nur noch wenig erreichen“, sagt Carsten Gossens. Aber durch die Zucht versuche man eben das Aussehen

planbar zu machen.

 

 

 

 

 

Carsten Gossens zieht kleine Salatpflanzen heran, damit sich die Kaninchen daran später satt fressen

Ute Feegers züchtet eigentlich Zwergwidder, die mit den Schlappohren.

Aber dieses Tier ist auch hübsch.

Um die Kaninchen voneinander zu unterscheiden, bekommen alle eine Tätowierung in das Ohr. Ordnungsmerkmal ist das Geburtsdatum im Ohr. Zahlenmäßig festgehalten werden Monat, Jahr und die laufende Nummer im Zuchtbuch. Die Tätowierung wird mit Hilfe einer Zange vorgenommen im Alter von sechs Wochen. Auf dem Foto zeigt Kurt Ingenpaß, der 2. Vorsitzender und 1. Tätowierer ist die Vorgehensweise beim Tätowieren eines Kaninchens.

Carsten Gossens mit einem sechsMonate alten Deutschen Widder. Prägnantestes Merkmal sind seine herabhängenden Ohren. Als kleinere Pendants wurden der Widderzwerg und der Klein-Widder gezüchtet. Die Kopfform und die Ohrlänge der Widder sind besonders im Fokus der Preisrichter auf Ausstellungen. Aber auch das Gewicht muss stimmen und das Fell. Zu den Vorbereitungen, bevor es zur usstellung geht, gehört das Bürsten des Fells und das

Schneiden der Krallen.

TEXT BIANCA MOKWA

FOTOS GERHARD SEYBERT

Termine:

Wer bei uns eintreten und Rassekaninchen züchten möchte

ist herzlich willkommen.

Bitte meldet euch unter

info@R273.de

oder

Tel. 02832-1648.

Neuzüchtung Zwergwidder Castor SATIN aus Juli 2014

Der Scheckenclub Rheinland hat eine Internetseite. Alle Informationen zum Scheckenclub gibt es auf www.scheckenclub-rheinland.com

Die Interessengemeinschaft der Zwergwidder-Satin-Züchter hat eine Internetseite. Alle Informationen zur IG gibt es auf

www.satinzwergwidder.jimdo.com/